Guter Text muss nicht teuer sein. Umsonst ist er allerdings auch nicht zu bekommen.

Es gibt im Netz die Möglichkeit Texte zu erstehen, die unglaublich billig sind. Aber billig ist eben nicht gut. Preiswert ist das Schlüsselwort.

Im Netz wird hauptsächlich pro Wort bezahlt. Regelmäßig geht es da um Preise von ein bis zwei Eurocent pro Wort. Davon kann zwar niemand leben (das ist nicht einmal kostendeckend) , aber das Geschäft läuft. Allerdings mag ich solche Texte nicht lesen - manchmal kann ich sie nicht einmal verstehen.

Im Printbereich gibt es die sogenannte Normzeile, die aus 55 bis 60 Anschlägen besteht, was ungefähr sieben bis acht Wörtern entspricht. Eine Tageszeitung zahlt für eine solche Normzeile 0,8 bis 1,3 €.

Aber im Netz muss man anders schreiben als im Printbereich. Die Texte müssen kurz und eingängig sein, die wichtigsten Schlüsselbegriffe sollen vorkommen. Eingebaute weiterführende Links sind von Vorteil. Die aufwändige Recherche, die Korrektur und der Feinschliff sind allerdings auch im Web notwendig, um gute Texte zu schreiben.

Ein großes Problem beim Texten nach Wortzahl ist immer die Qualität. 2000 Wörter über die Geschichte des Automobils in 20 Minuten zu schreiben ist nicht schwer. Um das Wesen der Gravitation in 500 Worten darzulegen braucht es aber ein Vielfaches an Zeit - alleine schon für Recherchearbeiten. Und für Einfaches mehr Geld zu bekommen als für Kompliziertes - das kann ich nicht einsehen.

Ich berechne meine Arbeitszeit mit 75 € die Stunde. Nicht berechnen werde ich die Gedanken, die mir beim Spazierengehen (oder im Stau stehen) kommen und sich später im geschriebenen Text wiederfinden.


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