Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Schön sein macht Spaß

Naturkosmetik

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Borretsch - Borrago officinalisAn trefflichen Zitaten ist kein Mangel; auch bei Goethe läßt sich nachschlagen: "Schönheit ist überall ein gar willkomm'ner Gast".
Es stimmt schon: Wer sich schön weiß, freut sich darüber; man bekommt es sogar gesagt, und dies alles stärkt das Selbstwertgefühl. Schön sein macht Spaß. Davon lebt die Kosmetikindustrie.
 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Eiche - QuercusNun wirkt Schönheit dauerhaft aber nur von innen, auch aus den versteckten Winkeln der Seele. Wenn die Psyche signalisiert, das Spiegelbild sehe aber häßlich aus, so benimmt man sich (auch wenn das objektiv ganz falsch ist) dementsprechend, wird ungehalten und kann dann wirklich nicht mehr schön sein - das ist ein Teufelskreis, aus dem man nur ausbrechen kann, indem man sich und seinem Spiegelbild sagt: Doch! Ich bin schön!

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Erle - Alnus glutinosaGlaubt man es selbst, kann man´s auch werden.
Damit lassen sich aber leider keine Denkerfalten, Runzeln oder Altersverfärbungen der Haut wegzaubern. Das geht nur, wenn man Körper und Seele kräftig unterstützt - am besten mit natürlichen Mitteln, die schon seit Generationen bekannt sind, teilweise sogar als Heilkräuter.
So läßt sich Heilendes und Verschönerndes sehr einfach verbinden. Denn die Grundlage für Schönheit ist die Gesundheit. Wer zu viel raucht oder trinkt, wenig schläft oder zu tüchtig arbeitet, kann nicht ganz gesund und auch nicht besonders schön sein. Auch Sauberkeit ist nicht verfehlt. Es geht nicht um den Schmutz, der von außen auf die Haut kommt; es ist der Unrat, der mit dem  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Linde - TiliaSchweiß aus dem Körper transportiert wird. Der muß weg, denn er beginnt schnell, sich zu zersetzen. Dabei wird die Haut in Mitleidenschaft gezogen; das riecht auch nicht berückend. Deckt man den Duft, der bei dieser Zersetzung entsteht, mit Deodorant oder Parfüm zu, tut man zwar den Nasen der anderen etwas Gutes, sich selbst aber noch lange nicht.

Unsere Vorfahren wußten sie noch zu nutzen, die überall wachsenden Heilkräuter. Fast jedes Gewächs auf unserem Planeten hat eine Wirkung auf den Menschen. Tees für innerliche und äußerliche Anwendung werden seit Menschengedenken benutzt. Pflanzenextrakte, die man - eingebettet in Fett oder Wachs auftragen kann, gibt es seit den Ägyptern. Fett, Wachs oder Öl sind wichtig als Transportmittel der Wirkstoffe in die Haut.

Heute ist das alte Wissen fast ganz verschwunden. Die natürliche Fähigkeit des Menschen, zwischen Mitteln zu unterscheiden, die gut oder schlecht für ihn sind, wurde ihm aberzogen. So ist es ein Leichtes, Gutgläubige mit chemisch aufbereiteten oder sogar synthetisch hergestellten, „Wirksubstanzen" zu ködern. Der Zusammenhang der einzelnen Substanzen, wie er in der Pflanze wirksam ist, spielt dabei keine Rolle mehr. Als Beispiel mag der Geschmacksstoff  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Tausendgüldenkraut - Centaurium umbellatumder Erdbeere dienen. Er ist aus über sechshundert chemischen Stoffen zusammengesetzt, künstliches Erdbeeraroma aber gerade aus sechzehn. Diesen Unterschied weiß man jedoch erst dann zu schätzen, wenn man echte Erdbeeren geschmeckt hat. Vorher reicht das künstliche Aroma.


Ist Naturkosmetik immer natürlich?

Leider darf die Kosmetikindustrie unter dem Begriff "Naturkosmetik" alle Arten von Chemie verkaufen; sie muß nicht einmal angeben, was drin ist. Sicher gibt es Firmen, die gute Substanzen für ihre Kosmetika verwenden. Nur müssen eben auch sie die Inhaltsstoffe nicht angeben. So weiß man nie, was man sich auf die Haut streicht. Nur eins ist sicher: Natürliche Stoffe sind teurer als künstliche.
Inzwischen gibt es eine Anzahl kleiner Firmen, die sich auf Naturkosmetik spezialisiert haben. Dort kann man genaue chemische Analysen bekommen und auf kontrollierte Qualität vertrauen. Wird  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Roßkastanie - Aesculus hippocastanumIhnen nicht gesagt, was in den Präparaten enthalten ist, dann lassen Sie besser die Finger davon.
Wer ganz sicher gehen will, nimmt den Weg, sich seine Salben, Pasten und Badezusätze selbst zu mischen. Unsere Internetseite hilft dabei - ohne alle Geheimniskrämerei. Nirgendwo steht, daß Sie beim nächsten Neumond das taufeuchte Kräutlein Niesmitlust am Fuße von alten Kastanien suchen (wie es im kosmetischen Märchen vom Zwerg Nase verlangt wird) und sechs Wochen im Südwind trocknen sollen. Zudem man bei selbstgesuchten Kräutern nicht immer weiß, wie stark der Boden mit Gift oder Schwermetallen belastet war. Heute kann man sich nahezu alle Zutaten in der Apotheke oder im Reformhaus besorgen. Die dort vertriebenen Kräuter stammen fast durchweg aus biologisch kontrolliertem Anbau.
 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Rizinus - Ricinus communisDas soll Sie aber nicht davon abhalten, in Ihrem Gärtlein oder auch auf der Fensterbank ihre persönlich wichtigen kosmetischen Kräuter selbst zu ziehen.

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