Selten
paßt der Namen einer Pflanze so gut. Das griechische "symphyomai"
heißt "zusammenwachsen". Die Pflanze enthält Allantoin,
das auch allein, vor allem aber zusammen mit den anderen Wirkstoffen der Pflanze
wundheilend, blutstillend, desinfizierend und entzündungshemmend wirkt.
Römische Soldaten kannten diesen Tip schon vor unserer Zeitrechnung.
Am interessantesten ist die Wurzel. Einer der volkstümlichen Namen der
Pflanze ist Schwarzwurz - und schwarz ist sie. Aber nur außen, innen
ist sie schneeweiß. Mitte Mai ist die beste Sammelzeit. Die Pflanze
mag es feucht; Sie finden sie an Bächen und Waldrändern, in Gräben
und auf nassen Wiesen.
Die Wurzel hilft nicht nur bei inneren Schäden (auch bei Blutungen aller
Art); sie ist zur Pflege empfindlicher und entzündeter Haut sehr geeignet.
Dazu lassen Sie zwei Teelöffel zerkleinerter Wurzel in einem Viertelliter
Wasser aufkochen und den Sud eine Viertelstunde ziehen. Seihen Sie ab, tränken
Sie ein Tuch im Sud und legen Sie das auf die schmerzenden Hautstellen!
Gegen Sonnenbrand mischen Sie diese Flüssigkeit mit der gleichen Menge
schwarzem Tee und betupfen damit die Haut.