Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Borretsch


Borrago officinalis

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Borretsch - Borrago officinalisDer Borretsch wird auch "Gurkenkraut" oder - im Volksmund - "Wohlgemut" genannt. Sowohl der eine als auch der andere Name hat Sinn. Als Würze eignen sich die ganz jungen Blätter vor allem für Gurkensalat. "Herzfreude" - ein anderer Name der Pflanze - sollte schon allein vom Essen kommen. Das wurde von unseren Vorfahren medizinisch mit leichter Hand weitergeführt. Vor zwei Jahrhunderten war in einem Fachbuch zu lesen: "Viele Aertzte rathen in der Melancholey zu Aufweckung der Lebens-Geister den Burretsch in Brühen gesotten."
Wenn man die jungen, kleinen Blätter kurz vor dem Servieren über die Suppe streut, kann das jedenfalls nicht schaden.
Erfreuliches kann man auch für welke und schlecht durchblutete Haut tun. Für eine Gesichtskompresse tränken Sie ein Tuch mit folgendem Absud: Zwei Eßlöffel Borretsch werden mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen. Nach zehn Minuten seihen Sie das Gebräu ab. Wenn Sie mögen, können Sie während dieser zehn Minuten noch ein Gesichtsdampfbad nehmen.  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Borretsch - Borrago officinalisDas ist dann fast schon ein Kurprogramm. Und beobachten Sie sich im Spiegel - der Borretsch hieß früher auch "Augenzier". Vielleicht ist was dran?

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