Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Brombeere

Brombeere

Rubus fruticosus

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Brombeere - Rubus fruticosus

Man kennt die oft in Hecken wachsende dornige Pflanze mit den gut schmeckende Früchten, deren Blüten für Bienen eine hervorragende Nahrungsquelle sind. Für kosmetische Zwecke sind aber die Blätter wichtiger - am besten die jungen, voll entfalteten. Die enthalten am meisten Gerbstoffe, die hautklärend und porenverengend wirken. Man verwendet sie demgemäß bevorzugt bei großporiger, unreiner Haut.
Für eine Gesichtskompresse übergießen Sie eine kleine Handvoll Brombeerblätter mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lassen sie darin 15 Minuten ziehen. Dann seihen Sie ab, tränken mit der Flüssigkeit ein Tuch und legen sich das auf das vorher gereinigte Gesicht.
Für einen hautklärenden Badezusatz bringen Sie einen halben Liter Wasser zum Kochen und geben zwei Handvoll getrocknete Brombeerblätter hinein. Sie decken den Topf zu, stellen die Hitze auf die kleinste Stufe und kümmern sich die nächste halbe Stunde nicht darum. Dann seihen Sie ab, rühren nicht zu wenig Bienenhonig hinein und schütten diese Mixtur ins Badewasser. Seife oder ein Schaumbad sollten Sie nicht gleichzeitig verwenden.

In vielen alten Kräuterbüchern findet man ein Rezept zum Haarfärben: "Brombeerlaub in Laugen gesotten / macht schwartze Haar." Wir haben es vorsichtigerweise nicht ausprobiert, ebensowenig wie das folgende, das Dioscurides 1610 in seinem Kräuterbuch veröffentlichte: "Die Brombeerblätter / gleichfalls in der Gestalt eines Pflasters übergelegt / wehren den Geschwieren / die weiter kriechen / heylen die fließende Hauptgeschwiere / und die außfallenden Augen."
Zum Färben von Stoff sind die Blätter und die (besser) die jungen Triebe der Brombeere geeignet. Sie ergeben schöne braune und graue Farben.
Dem Esoteriker hilft die Beere, die Willenskraft zu steuern und entschlossen zu handeln – auch das kann schön und anziehend machen.

Brombeere in der Naturmedizin

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