Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

BrunnenkresseBrunnenkresse - Naturkosmetik


Nasturtium officinale

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Brunnenkresse - Nasturtium officinale

Sie braucht sauberes Wasser, frische Quellen sind ihr am liebsten. An jedem Brunnen war die Pflanze früher zu finden. Sehen Sie die Brunnenkresse heute an einem Wasserlauf, können Sie beruhigt davon trinken.
Brunnenkresse enthält viel Eisen, Kalium und Jod. All das ist wichtig für den Körper. Sie leidet auch nicht an Vitaminmangel, so daß Sie die Pflanze innen und außen gut brauchen können.
Kräuterpfarrer Künzle empfahl bei allerlei Leiden und Gebrechen eine Salatkur mit frischen Blättern. Auch bei Hysterie soll das helfen. Eine Frühjahrskur bietet sich an, sobald Sie Brunnenkresse finden. Auch der Saft, den Sie im Reformhaus bekommen, reinigt die Haut von innen und außen. Tupfen Sie ihn auf unreine Hautpartien und Pickel! Selbst Sommersprossen sollen sich bei längerer Anwendung vertreiben lassen. Gegen Altersflecken verrühren Sie den Saft mit etwas Honig und lassen das Gemisch eine Stunde einwirken. Das nutzte man schon vor ein paar hundert Jahren: "Die Brunnenkresse reiniget und säubert alle äußerlichen Flecken der Haut / eine gantze Nacht übergelegt / und morgens die Haut damit gewaschen."
Es wird aber auch gewarnt: "Solle von schwangeren Weibern nicht zu viel genossen werden, weil er zu sehr treibet."
Zum Trinken sollten Sie den Saft mit der fünffachen Menge Wasser verdünnen. Sonst können Reizungen des Halses, des Magens und der Niere auftreten. Und wenn Sie schwanger sind, sollten Sie besser ganz darauf verzichten.
Äußerlich angewendet, schadet die Brunnenkresse auch schwangeren Frauen nicht. Übergießen Sie eine Handvoll Brunnenkresse mit einem Viertelliter kochendem Wasser und lassen Sie zehn Minuten ziehen! Dann seihen Sie ab. Tränken Sie ein Tuch mit der Flüssigkeit; das ergibt eine gute Kompresse, die bei unreiner Haut hilft.
Wenn Falten am Hals Sie belasten, dann nehmen Sie ein altes Hausmittel: Zwei Handvoll Brunnenkresse werden mit einem Liter heißer Milch übergossen. Das lassen Sie kurz ziehen und filtern ab, tauchen ein Tuch in die heiße Milch, legen es um den Hals und lassen es dort, bis es kalt ist.
Und sollte mal wieder jemand gar nicht in Schwung zu bringen sein, dann versuchen Sie ein Rezept aus dem 18. Jahrhundert: "Einen Schwamm in Brunnenkreßich, Saft und Eßich getaucht und unter die Nase gehalten, erwecket diejenigen, so mit der gefährlichen Schlafsucht, Lethargo, angegriffen sind, und macht sie wacker".

Brunnenkresse in der Naturmedizin

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