Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Faulbaum


Rhamnus frangula

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Faulbaum - Rhamnus frangula

Der Name "Faulbaum" hängt nicht mit der bewährten menschlichen Eigenschaft zusammen, sich vor der Arbeit zu drücken. Er kommt vom fauligen Geruch der frischen Rinde. Die riecht zwar wirklich nicht gut, enthält aber die Wirkstoffe, die den Baum wertvoll machen. Sein Holz dagegen ist es nicht. Der botanische Beiname kommt vom lateinischen "frangere" - zerbrechen. Das Holz ist für nichts zu gebrauchen. Nur aus dem verbrannten, der Kohle, läßt sich Nützliches hersteIlen - sofern man gutes Schießpulver dazurechnen will.
Der Tee, der aus der Rinde zubereitet wird, ist ein mildes Abführmittel und bekommt dadurch auch der Haut. Nur sollte die Rinde mindestens ein Jahr gelagert sein - frische Rinde ist giftig. Bei äußerlicher kosmetischer Anwendung stört dies allerdings nicht; der Gerbstoffgehalt der Rinde macht sie zur Behandlung fettiger und unreiner Haut geeignet.
Sie setzen ein Handvoll Faulbaumrinde mit einem Liter Wasser an. Lassen Sie das eine halbe Stunde kochen! Tränken Sie ein Tuch mit der Flüssigkeit und legen Sie sich die Kompresse auf die gut gewaschene Gesichtshaut.

Faulbaum in der Naturmedizin

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