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GurkeGurke


Cucumis sativus

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Gurke - Cucumis sativusDie Gurke wird schon seit über dreitausend Jahren verdelt und angebaut - die ursprüngliche Wildform ist kaum eßbar. Doch sie taugt - wie auch die eßbaren Gurken - zur Schabenbekämpfung. Diese Insekten sind ganz wild auf Gurkenschalen. Doch deren Bitterstoff bringt sie um. Die menschliche Haut dagegen liebt die Gurke und ihre bittere Schale, die Schwefel, Vitamine und Schleimstoffe enthält. Das glättet und strafft.
Werfen Sie also die Gurkenschalen vom Salat nicht leichtsinnig weg; reiben Sie mit der Innenseite Ihr Gesicht vorher ausgiebig ab! Wenn Sie frische Gurkenschalen um den Hals legen und mit einem Tuch festbinden, wirkt das gegen Halsfalten. Aber ein bis zwei Stunden müssen die Schalen schon dranbleiben.
Frisch gepresster Gurkensaft ist ein hervorragendes Gesichtswasser. Zur Maske reiben Sie die Gurke oder zerkleinern sie im Mixer. Dann wird sie mit einem Eiweiß und einem Spritzer Zitronensaft vermischt. Auch zwei Teile Gurkenbrei mit einem Teil Quark pflegen die Haut. Oder Sie legen einfach frische Gurkenscheiben auf die Gesichtshaut. Eine viertel bis eine halbe Stunde soll die Gurke wirken.
Bei trockener Haut hilft der Saft einer halben Gurke, gemischt mit Haferflocken. Die Flocken sollen im Gurkenwasser 15 Minuten quellen, bevor sie auf das gereinigte Gesicht aufgetragen werden. Nach einer Viertelstunde waschen Sie die Maske lauwarm ab und spülen mit kaltem Wasser nach.
Wenn Sie über die Dreißig hinaus sind, wird Ihre Haut allmählich müde. Umwelteinflüsse machen sich negativ bemerkbar. Da nutzt das folgende Rezept: Verrühren Sie zwei Eßlöffel Gurkensaft mit einem halben Joghurt und etwas Weizenstärke. Das soll einen weichen Brei ergeben, den Sie dick auftragen. Lassen Sie den Brei ganz trocknen - das gibt eine Pause zum Entspannen. Waschen Sie dann die Maske mit lauwarmem Wasser ab.
Ein altes Rezept empfiehlt für jeden Hauttyp folgendes Gesichtswasser: Eine große Flasche wird zu einem Drittel mit Gurkensaft gefüllt. Gurkenkerne müssen dazu (die bekommt man manchmal noch in Konservenfabriken, die Senfgurken einlegen). Außerdem brauchen Sie fünfzigprozentigen Alkohol aus der Apotheke, mit dem die Flasche vollends gefüllt wird. Luftdicht verschlossen muß sie an einem warmen Ort drei Wochen stehen.
Waren Sie zu lange in der Sonne, so versuchen Sie die verbrannte Haut mit Gurkensaft zu kühlen. Das beschleunigt auch die Heilung. Angeblich sollen bei häufigem Betupfen mit Gurkensaft sogar Sommersprossen verschwinden, doch gehört das eher ins Reich der Fabel.

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