Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Iris oder Schwertlilie


Iris germanica

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Iris oder Schwertlilie - Iris germanica

Nicht zufällig gleichen sich die Namen der Pflanze und der Regenbogenhaut des menschlichen Auges. Die Irisgewächse, von denen über 200 verschiedene Arten existieren, haben Blüten, die in allen Farben des Regenbogens leuchten. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Indien. Wild findet man sie bei uns kaum. Und wenn, darf man sie nicht pflücken; sie steht unter Naturschutz. In Frankreich wird sie in großem Maßstab angebaut; dort benutzt man sie zur Herstellung von Parfüm. Die Wurzel der Schwertlilie, in der die wirksamen Inhaltsstoffe sitzen, duftet nach Veilchen. Daher kommt der Name "Veilchenwurz", den die Pflanze mancherorts bekam.
Aus den duftenden Wurzeln, die Sie in der Apotheke erhalten, können Sie sich ein angenehmes Gesichtswasser bereiten. Dazu lassen Sie einen  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Iris oder Schwertlilie - Iris germanicahalben Liter Wasser zehn Minuten lang kochen, bevor Sie drei Eßlöffel der zerkleinerten Lilienwurzel dazugeben. (Die Wurzel soll nicht pulverisiert sein!) Sie drehen die Temperatur herunter, decken den Topf zu und lassen das Ganze eine Stunde simmern. Dann muß die Flüssigkeit in einer Porzellan- oder Glasschale zugedeckt über Nacht abkühlen. Bevor Sie abseihen, geben Sie in die leicht erwärmte Flüssigkeit einen Löffel Bienenhonig. Dieses Gesichtswasser eignet sich für jeden Hauttyp. Für trockene oder alternde Haut ist es ein Genuß.

Iris in der Naturmedizin

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