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Kartoffel

Kartoffel

Solanum tuberosum

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Kartoffel - Solanum tuberosum

Die gute alte Kartoffel ist nicht nur ein Hauptnahrungsmittel auf unserem Planeten. Sie gehört auch in eine medizinisch interessante Familie, zu den Nachtschattengewächsen, ist verwandt mit dem Tabak, der Tollkirsche, dem Bilsenkraut und dem Stechapfel. Das sind allemal Hexenkräuter. Tomate und Gemüsepaprika sind ebenfalls in dieser Gruppe zuhause.

Die Kartoffel heißt auch ,"Bodenbirne" und "Erdapfel", sogar "Erdteufel". Grün wirkt sie in der Tat teuflisch: Alle grünen Stellen enthalten Solanin, das typische giftige Glyko-Alkaloid der Nachtschattengewächse.
Reif ist die Kartoffel sehr viel zuträglicher; dann enthält sie neben Mineralsalzen Zucker, Stärke und Eiweiß, aber vor allem - man höre und staune - Vitamin C.
Die Salzkartoffel - erst geschält und gekocht - hat kaum noch etwas davon, es ist mit dem Kochwasser weggeschüttet oder schlicht zerkocht. Die besten Kartoffeln sind Pommes frites. Ganz kurz in ganz heißem Fett gebacken, haben ihre Wirkstoffe die größten Überlebenschancen.
Gegen Falten hilft ein Mus aus geriebenen rohen Kartoffeln, das man auf die betreffenden Stellen bringt und nach einer Viertelstunde abwäscht. Luxuriöser ist eine Kartoffelbrei-Packung. Sie vermischen ein paar Eßlöffel gekochten Kartoffelbrei mit einem Spritzer von Ihrem Lieblingsöl - Olive aus der Toskana oder Walnuß aus dem Burgenland, das spielt keine Rolle. Noch ganz wenig Zitronensaft und etwas süße Sahne einer glücklichen Kuh kommt dazu, damit eine schöne Paste entsteht, wie man sie im Feinschmeckerlokal nicht besser ißt. Die streichen Sie auf die Hautfalten und lassen sie eine Viertelstunde lang drauf.
Bei Mitessern ist die Karoffel eine große Hilfe: Sie können die Haut einfach mit einer rohen Kartoffel abreiben - regelmäßig und über geraume Zeit.
Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Kartoffel - Solanum tuberosum Für eine Gesichtspackung, die gleichzeitig die Haut erfrischt, zerdrücken Sie eine kleine gekochte Kartoffel mit einem Eigelb und rühren etwas Milch dazu, bis ein streichfähiger Brei entsteht. Erhitzen Sie ihn im Wasserbad und streichen Sie ihn möglichst heiß auf die Haut. Darüber legen Sie ein heißes Tuch. Nach einer Viertelstunde spülen Sie kalt ab.

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