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Kornblumekornblume


Centaurea cyanus

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Kornblume - Centaurea cyanusSeit der Zeit des Hippokrates, der vier Jahrhunderte vor Christi Geburt ein berühmter Arzt in Griechenland war, trägt die Kornblume den Namen "centaurea". Er soll sich vom griechischen Zentauren Chiron ableiten, der Wunderheilungen vollbrachte. Welche Rolle die Kornblume dabei spielte, ist unklar. Medizinisch wird sie heute als harntreibendes Mittel eingesetzt, was natürlich auch wundersame Folgen haben kann.
Immer schon wurde die Kornblume bei entzündeten Augen verwendet: "Das destillierte Kornblumen-Wasser ist sehr gut zu den rothen, flüßigen Augen und anderen derselben hitzigen Gebrechen, so des Tags etliche Mahl ein paar Tropfen in die Augen gethan. Es dienet auch dem rothen, hitzigen Angesichte, solches damit abgewaschen, machet eine schöne, glatte Haut." So schrieb man es im Jahre 1744 nieder.
Die Kornblume hat Himmelsfarbe; der Beiname "cyanus" kommt vom griechischen Wort "blau". Doch die eigentlichen Blüten sind schwarz und winzig klein.
Die Sage erzählt, die römische Göttin der Ernte, Ceres (die in Griechenland "Demeter" hieß), hätte die Kornblume als Schmuck im Haar getragen. Vielleicht kam daher der Anstoß zur heutigen Verwendung: Sie können sich aus Kornblumen eine Farbspülung herstellen, die grauem Haar einen distinguierten blauen Schimmer gibt. Dazu übergießen Sie eine Handvoll der blauen Kornblumenblätter mit einem Viertelliter kochendem Wasser, lassen das Ganze drei Stunden ziehen und seihen ab. Nach dem Waschen lassen Sie die Haare leicht antrocknen und massieren die Spülung hinein.
Bleibt nur eine Frage offen: Wodurch bekommen Göttinnen graue Haare?

Kornblume in der Naturmedizin

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