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LiebstöckelLiebstöckel


Levisticum officinale

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Liebstöckel - Levisticum officinale

Wenn man Blätter des Liebstöckel zerreibt, entsteht ein typischer Geruch, der an das Produkt der Schweizer Gewürzfabrikanten Maggi erinnert. Weshalb man es auch "Maggi-Kraut" nennt. Ein oder zwei Blätter Liebstöckel tun jeder Suppe gut.
Die Pflanze läßt sich leicht im Gewürzgärtchen ziehen. Ihr Geruch gab Heilkundigen schon immer Rätsel auf - so stark müsse dann ja wohl auch die Heilwirkung des Krautes sein. Phantasie hatten die Gelehrten damals; in einem alten medizinischen Fachbuch kann man lesen: "Der berühmte Wund-Arzt Felix Würtz vermeldet, wenn man die Wurtzel des Liebstöckels grabe, so die Sonne in den Widder gehet, und sie anhänge, seye es ein bewehrtes Mittel wider die Schweinung oder das Abnehmen eines Glieds."
Aber nicht nur gegen "Schweinung" auch bei denen, "welche mit vielen Winden und BIästen geplaget werden" sollte das Kraut helfen. Und wenn man etwas durch den hohlen Stengel trinke, helfe dies "wider die Kehlsucht".
Die Volksmedizin empfiehlt den Sud der Liebstöckelblätter gegen Hysterie und mancherlei Unterleibsbeschwerden sowie gegen alkoholbedingten Kater.
Gesichert ist die Wirkung der (manchmal auch "Badekraut" genannten) Pflanze als Badezusatz. Da hilft Liebstöckel bei übermäßigem Schweiß: Man steckt zwei Handvoll in einen alten Strumpf und hält den unter den laufenden Wasserhahn. An den intensiven Geruch haben Sie sich bald gewöhnt.
Oder Sie nehmen, wenn´s um den Schweiß der Füße geht, ein Fußbad. Dazu übergießen Sie eine Handvoll Liebstöckel mit einem halben Liter kochendem Wasser, lassen die Brühe abkühlen und schütten sie dann ins Badewasser.

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