Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Rizinus


Ricinus communis

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Rizinus - Ricinus communis

Wer es kennt, der fürchtet es - das Rizinusöl. Jahrhundertelang war es das bekannteste Abführmittel. Es schmeckt nicht so, daß man die Tortur häufig über sich ergehen lassen wollte. Aber es wirkt besser als jede Pille. Das Öl wird aus den Samen des Baumes gepreßt.  Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Rizinus - Ricinus communisDiese Samen, die wie Zecken aussehen, geben dem Rizinus den Namen. (Das lateinische Wort für Zecke ist "Ricinum".) Die Samen sind hochgiftig, sie lassen dem Menschen im wahren Sinne des Wortes das Blut gerinnen. Mehr als zehn Gramm führen zum Tod. Wird das (nicht giftige) Öl ausgepreßt, enthält der Rest das giftige Protein Rizin. Dieser Preßkuchen wird als Dünger verwendet. Er gibt seine Nährstoffe langsam an die Pflanzen ab; das Rizin tötet dabei schädliche Parasiten ab.
Der Wunderbaum läßt noch mehr mit und aus sich machen. Auf seinen Blättern lebt die Eri-Seidenraupe. Sie liefert gelbe Seide. Der blaue Farbstoff, der in den Blättern enthalten ist, dient zum Färben von Textilien. Und das Öl wurde schon immer als Mittel gegen Haarausfall verwendet. Bei trockenem oder splissigem Haar sollten Sie vor jeder Wäsche einige Spritzer Rizinusöl einmassieren und eine halbe Stunde wirken lassen. Das Öl ist auch ein hervorragendes Mittel für Wimpern. Es macht sie dicht und seidig. Jeden Tag sollten Sie sich die Wimpern damit bürsten; eine alte Zahnbürste ist das richtige Instrument. Mischen Sie aber etwas Rum in das Öl! Es zieht sonst zu viel Staub an.

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Rizinus - Ricinus communis

 

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