Naturkosmetik - Kosmetik aus dem Garten

Tausendgüldenkraut


Centaurium umbellatum

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Tausendgüldenkraut - Centaurium umbellatumManche sind eben unersättlich. So wurde das Tausendgüldenkraut auch Dreitausiggüldekraut, Hunnertausiggildikraut und in Norddeutschland sogar Milijönstusendkrut genannt. Hieronymus Bock wußte im 16. Jahrhundert über die Pflanze: "Diß Krätlin is gemein bitter / darum es Erdgallen genennet / führet allen Unrath aus dem Leib / tödet un treibet aus die Gewürm / die todte Frucht und Frawenblödigkeit / stillet die Darmgicht / Colicam und alle andere Bauchwehe un Leibesweh." Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Tausendgüldenkraut - Centaurium umbellatum

Auch kosmetisch wurde es im Mittelalter eingesetzt; da färbte man die Haare mit dem Tausengüldenkraut: "Eine Lauge über dieses Kraut und Rhein-Bluhmen gegossen, und damit gezwagen, macht gelbe Haar."
Dies scheint zweifelhaft. Doch die in der Pflanze enthaltenen Schleime und Öle können Ihnen helfen, unreine Haut zu säubern. Dazu nehmen Sie eine kleine Handvoll Tausengüldenkraut und übergießen es mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud abkühlen, bevor Sie ihn abseihen! Tränken Sie ein Tuch damit, legen es sich aufs Gesicht.

 Bildquelle: Ernst Klett Verlag - Tausendgüldenkraut - Centaurium umbellatum

Tausengüldenkraut in der Naturmedizin

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