Die Schwäbische Alb
Schwäbisch Gmünd
Jahrhundertelang war
die Freie
Reichsstadt für die Geschicklichkeit ihrer Handwerker berühmt.
Hier stellte man Waffen und - wie auch heute noch - Schmuck her.
Viele Bauten aus
jener Zeit blieben erhalten: das barocke Rathaus und der Marienbrunnen am Marktplatz,
die Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern und die sechs Türme der
Stadtmauer.
Das Heilig-Kreuz-Münster
von Gmünd ist eine der schönsten und ältesten gotischen Hallenkirchen
in Süddeutschland, ein Werk des berühmten Baumeisters Heinrich Parler
und dessen Sohn Peter. Sie zeigt viele Skulpturen der Parlerschen Bauhütte.
Die St. Johanneskirche
beim Marktplatz ist ein mit eigenwilligen Steinbildwerken verzierter romanischer
Bau mit spitzem Glockenturm. Im "Prediger", einem Dominikanerkloster
aus dem 13. bis 18. Jahrhundert, ist ein vielseitiges, wertvolles Stadtmuseum
untergebracht. Hier finden Sie Goldschmiedearbeiten aus dem Gmünder Münsterschatz
und eine Goldschmiedewerkstatt.
All dies drängt
sich auf engem Raum im alten Stadtviertel. Aber die Kapelle St. Salvator steht
auf dem Neppersberg, oberhalb des Hauptbahnhofs. Sie stammt aus dem Jahre 1618:
eine in den Felsen gearbeitete Wallfahrtsstätte mit Kreuzwegstationen aus
dem 18. Jahrhundert.
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